Reissverschlussverfahren

Wer viel Auto fährt, der hat man­nig­faltige Möglichkeit­en, das Fahrver­hal­ten der anderen Verkehrsteil­nehmer zu begutacht­en (das eigene ist sakrosankt). Eine ganz beson­ders kom­plexe Verkehrssi­t­u­a­tion ist die Veren­gung mehrerer Fahrbahn­spuren auf eine oder mehrere weniger Fahrbahn­spuren. Auf der jew­eils linken Spur sind spätestens ab dem ersten Hin­weiss­child auf den Punkt der Vereen­gung (die dann erst nach etwa einem Kilo­me­ter begin­nt), die anson­sten völ­lig untyp­is­chen Fahrbah­n­wech­sel auf die jew­eils rechte Spur zu erleben. Fährt man staunend an den abrupt brem­senden Wech­slern vor­bei, wird man mit gross­er Wahrschein­lichkeit nicht auf die rechte Spur gelassen, wenn es dann endlich die Sit­u­a­tion erfordert. Warum? Das weiss nie­mand.

Um diesem Phänomen des ver­früht­en Wech­selns auf die Spur zu kom­men und gle­ichzeit­ig eine Anleitung zu liefern, wie dem zu begeg­nen ist, bietet uns der Leu­mund eine sehr schöne ani­mierte Grafik (Ani­ma­tion gibt’s bei Leu­mund). Vie­len Dank dafür in die Schweiz!

4 Replies to “Reissverschlussverfahren”

  1. Michael says:

    Die PRax­is ist, dass im Regelfall ab dem ersten Schild auf der linken Spur statt sich der vorgeschriebe­nen Geschwindigkeit anzu­passen noch ein­mal kräftig Gas gegeben wird um noch so viele Autos wie möglich zu über­holen. Solche Raser und Drän­gler lasse ich auch nicht ein­scheren und zwinge sie dazu dann vor der Veren­gung kom­plett zum Still­stand zu kom­men. Bei kor­rek­ter Geschwindigkeit bin ich der let­zte der andere nicht ein­scheren lassen würde.

  2. Nene says:

    Per Gesetz (StVO §7 (4)) ist jeder verpflichtet das Reisver­schlussver­fahren zu beacht­en. Bei einem Unfall kann es leicht passieren das jemand der den anderen nicht ein­scheren hat lassen eine Teilschuld bekommt.
    Es ist per Gesetz auch nicht erlaubt den Ober­lehrer zu spie­len. Das bedeutet, wenn einer Links vor­bei fährt ist es nicht Sache der Bevölkerung auf die erhöhte Geschwindigkeit der anderen Verkehrsteil­nehmer hinzuweisen. Dafür gibt es die grü­nen Män­nchen und viele vögelchen die rot leucht­en.

  3. Michael says:

    Das Ver­hal­ten der Raser zeigt, dass hier keine Kon­trollen existieren und es sich so für Raser lohnt. Eine Teilschuld bei einem Unfall ist prak­tisch nicht nachzuweisen. In die Eisen gehen und zum einen den eige­nen Sicher­heitsab­stand zum Vor­der­mann zu wahren aber den des Nach­fol­gen­den aufzulösen ist sich­er nicht die richtige Antwort auf Raser.
    Gib AID… äh Rasern keine Chance!

  4. Michael Reuter says:

    Ist nicht das sim­ple Ver­mei­den von Stau ober­stes Gebot?

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