Schwarze Schwäne und die Normalverteilung

Die Men­schen im 21. Jahrhun­dert, aber auch die Men­schen in allen Jahrhun­derten zuvor, han­deln und richt­en ihr Denken an der Nor­malverteilung aus: Man beobachtet das, was nor­malverteilt ist und blendet die Aus­reißer aus, da sie nicht dem Gewöhn­lichen entsprechen.

Inter­es­san­ter­weise scheint der Lauf der Welt aber nicht vom Typ­is­chen, Nor­malverteil­ten, abzuhän­gen, son­dern primär durch die links und rechts neben der Nor­malverteilung, den aussergewöhn­lichen, schein­bar unvorherse­hbaren Ereignis­sen bee­in­flusst zu wer­den. Diese These ver­tritt sehr fokussiert der Philosoph und Lehrer Nas­sim Nicholas Taleb in seinem Buch The Black Swan. Bis sie Aus­tralien ent­deck­ten, glaubten die Europäer, dass Schwäne weiss seien.

Eine der Auf­forderun­gen Talebs an die Men­schen ist es, soviele schwarze Schwäne wie möglich zu suchen und zu sam­meln, um eine bessere Prog­nose­fähigkeit für den Lauf der Dinge zu entwick­eln und let­ztlich die Welt (und was sie im Inner­sten zusam­men­hält 😉 bess­er zu ver­ste­hen. Dieser Auf­forderung werde ich ver­suchen nachzukom­men, und damit begin­nen, schwarze Schwäne zu sam­meln. Wer mich dabei unter­stützen möchte, sei her­zlich ein­ge­laden!

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