Why twitter rocks

Heute bin ich über einen Beitrag von David gestolpert, den ich komplett unterschreiben kann. Er listet 16 "Great Twitter Moments" auf, die ihm – und auch mir – die Stärke von Twitter als Kommunikationswerkzeug demonstrieren. Dank Marios Elektrischem Reporter hat es Twitter mittlerweile auch in die deutschen Medien geschafft – nichtsdestotrotz stoße ich hauptsächlich auf Unverständnis bei Gesprächspartnern: Was soll das? Warum sollte ich das nutzen? etc.

Ich gehe davon aus, dass die vielen Applikationen rund um Twitter und die daraus entstehenden unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten mittelfristig dafür sorgen werden, dass das Micromessaging zu einer wichtigen Kommunikationsform für alle Menschen entwickeln wird. Wie James schreibt, ist Twitter die technische Umsetzung einer Kommunikation, die offline schon seit Menschengedenken stattfindet – die asymmetrische Konversation: Der Sender einer Nachricht hat (oft) viele Empfänger, aus deren Kreis er immer wieder Feedback erhält. Feedback, dass zeitversetzt kommen kann, nicht erzwungen wird, sondern unerwartet und womöglich von einem Teilnehmer kommt, den der Sender nicht einmal kennt. 

Prinzipiell ist Micromessaging ein fantastisches Kommunikationsinstrument für jeden, der seine Message unters Volk bringen will – beispielsweise Politiker und Unternehmen. Barack Obama (146.000 Follower) und DELL (1 Million Umsatz mit gebrauchten Notebooks via Twitter) sind herausragende Beispiele für den geschickten Einsatz von Twitter.

Wer sich (noch) nicht damit anfreunden kann, Twitter oder andere Micromessaging Tool auszuprobieren, dem sei mit den Worten des Twitter-Co-Gründers Biz Stone zugerufen: Als man den Telegraphen erfand, war man überzeugt, dass eine wirklich wichtige Nachricht sicherer und sinnvoller zu Pferde zum Empfänger transportiert würde.

One thought on “Why twitter rocks

  1. Da kann ich dir voll zustimmen.
    Twitter hat mittlerweile auch den Einzug in die DE-Landschaft definitiv geschafft, erstaunlich ist aber z.B., wieviele von meinen Programmier-Kollegen nach wie vor – wie sie es titullieren – keines von diesem “Webx.0-Zeugs” – nach wie vor nutzen wollen …
    Anyway, finde Twitter ebenfalls sehr fein und nutze es auch sehr gern…

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