Die hohe Kunst des Finanzwesens

Der junge Chuck will mit seiner eigenen Ranch reich werden. Er kauft einem Farmer gegen sein komplettes Vermoegen von 100 Dollar ein Pferd ab. Der Farmer verspricht, ihm das Tier am naechsten Morgen zu liefern.

Am naechsten Tag kommt der Farmer vorbei und teilt Chuck eine schlechte Nachricht mit: “Tut mir leid, Kleiner, das Pferd ist in der Nacht tot umgefallen.”

Meint Chuck: “Kein Problem. Gib mir einfach mein Geld zurueck.”

“Geht nicht”, eroeffnet ihm der Farmer. “Ich habe das Geld schon gestern fuer Duenger ausgegeben.”

Chuck ueberlegt kurz.
“Ich nehme das biest trotzdem.”
“Wozu denn?” fragt der Farmer.
“Ich will es verlosen”, erklaert ihm Chuck.
“Du kannst doch kein totes Pferd verlosen”, staunt der Farmer.
“Kein Problem”, antwortet Chuck, “ich erzaehle einfach keinem, dass es schon tot ist.”

Monate spaeter laufen sich Chuck – fein im Anzug und schicken Schuhen – und der Farmer in der Stadt ueber den Weg. Fragt der Farmer:
“Wie lief es mit der Verlosung?”
“Spitze”, erzaehlt ihm Chuck. “Ich habe ueber 500 Lose zu je 2 Dollar verkauft und meine ersten 1.000 Dollar Profit gemacht.
“Ja, gab es denn gar keine Reklamationen?”
“Doch, vom Gewinner. Dem habe ich seine 2 Dollar zurueckgegeben.”

Heute arbeitet Chuck in einer Investmentbank und verkauft strukturierte Finanzprodukte.

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